Ultraschall-Therapie Drucken

Ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie ist die Ultraschalltherapie. Diese Therapieform ist ein Verfahren zur Schmerzlinderung und sie unterstützt die Selbstheilungsprozesse mittels Ultraschall.

Bei der Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte Stelle geführt, der im Körperinneren Wärme und Gewebebewegungen erzeugen soll. Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt zwischen 20 kHz und 800 kHz und man unterscheidet zwischen einer Dauerschall- und Impulsschallbehandlung.

Für die Gesamtbehandlungsdauer und die einzustellende Ultraschallstärke spielt die Art des Schalls eine große Rolle. Da im Gewebe eine hohe Wärme entsteht, darf der gesamte Gesichts-, Wirbelsäulen- und Genitalbereich nicht mit Ultraschall behandelt werden.

 

Typische Anwendungsgebiete für die Ultraschalltherapie sind:

  • chronische Muskel-/Sehnenschmerzen
  • Frakturen
  • Myalgien
  • Narben-/Gewebsverklebungen

Diese Therapieform darf nicht angewendet werden bei:

  • Gefäßerkrankungen (Varizen, Thrombosen)
  • Tumore und Metastasen
  • strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • Blutgerinnungsstörungen
  • akut fiebrige Erkrankungen
  • sowie die Anwendung über Gelenkersätzen (aus Polyethylen)